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Wachstumsparameter für Pflanzen

Voraussetzungen für gutes Pflanzenwachstum

 

Wärme  -  Nahrung  -   Wasser   -  Licht sind Grundbedürfnisse aller Pflanzen.

Pflanzen  benötigen zum Wachsen  eine angepasste Temperatur, ausreichend Nährstoffe, Wasser und viel Licht.  Dabei ist das Licht der  wichtigste Initiator und Energielieferant  für die Umwandlung der Nährstoffe in die von der Pflanze zu erzeugenden  Substanzen, wie Chlorophyll, Vitamine, Geschmacks-, Schutz-  und Farbstoffe. Im Sommer wachsen die meisten Pflanzen   in Mitteleuropa  bei den hier herrschenden Temperaturen gut. In den Übergangszeiten und im Winter  sorgt der Gärtner für die empfindlichen Pflanzen in Gewächshäusern  für ausreichend hohe Temperaturen, Wasser und Nährstoffe.  Ein kostenintensiver  Vorgang durch die technischen Hilfsmittel und Energieversorgung.

Nährstoffe beziehen die Pflanzen meist aus dem Boden. Verarmende Böden werden durch Düngung aufgebessert um den Anforderungen der jeweiligen Pflanzen zu genügen und um ein gutes Wachsen zu erreichen.

Ausreichendes Licht stellt in der Natur die Sonne kostenfrei zur Verfügung, wenn, ja wenn sie ausreichend hoch am Himmel steht und  ausreichend lange scheint, wie im Sommer in Mitteleuropa - mit  14 bis 16 Stunden täglich.

Das Licht ist die Energiequelle für die Photosynthese, oder Assimilation. Allerdings  haben die Pflanzen ein anderes Lichtempfinden als das Auge von Tieren und Menschen.  Sie benötigen bevorzugt blaues und rotes Licht - siehe unten die weiße Kurve in den Diagrammen. Lichtanteile aus den anderen Spektralbereichen sind aber ebenfalls erforderlich,  so z.B Licht aus dem nahen UV-Bereich für die Bildung von Schutzschichten gegenüber  härterer  UV-Strahlung mit noch kürzerer  Wellenlänge, oder anderen, schädigenden Umwelteinflüssen.  Licht aus anderen Spektralbereichen, wie grün, gelb, gelb-rot oder infrarot,  sorgen für die Entwicklung von Farb- oder Geschmacksstoffen.  Viele dieser Vorgänge sind bisher  noch nicht ausreichend erforscht worden.

Dies bedeutet in der Praxis:  probieren, probieren, probieren, da jede Pflanze anders reagiert. Hier spielt die ursprüngliche Heimat der Pflanze eine entscheidende Rolle.

Künstliche Lichtquellen werden seit mehr als 50 Jahren immer wieder eingesetzt mit dem Ziel die Energiequelle Sonne für das Wachsen der Pflanzen zu  ergänzen, oder zu ersetzen .  Dabei werden die  gängigen Techniken zur Lichterzeugung eingesetzt: Glühlampen, Leuchtstofflampen und Metalldampf-Hochdrucklampen und neuerdings als sparsamste Version LED.  Alle künstlichen Lichtquellen haben Vor- aber auch Nachteile; so verfügen  Glühlampen über zu geringe Lichtmenge und erzeugen dabei hohe Temperaturen, oder  haben andere Nachteile, wie zu  hohe  UV-Anteile, oder sehr hohe Infrarot-Anteile, die jeweils eine schädigende Wirkung auf die Pflanzen haben können.  

 

Moderne  LED Pflanzenlampen   für besseres Pflanzenwachstum

Licht spielt eine große Rolle im Wachstumsprozess von Pflanzen

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