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Einfluß von Licht auf Pflanzen

Einfluß von Licht auf Pflanzen

 

 

LED Pflanzenlicht

 

PlanDoLux hat seine LED-Lichtsysteme so ausgewählt, daß das emittierte Licht den sichtbaren Spektralbereich weitgehend überdeckt. Für den UV- und IR-Bereich, die wichtig sind für die Entwicklung von Farb-, Geschmacks- und Schutzstoffen der Pflanzen, werden spezielle LEDs als Option angeboten.

Der Ausgangspunkt für diese Überlegung ist die Tatsache, dass jede Pflanzenart unterschiedlich  viel Licht benötigt. So beträgt  die minimale Helligkeit für eine Bilbergia ca. 400 Lux, während sie für eine Bougainvillia 2.000 Lux sein sollte. Diese Werte sind als minimale Grenzwerte zu verstehen, unterhalb derer kein Wachstum stattfindet (sehe Pflanzen Wachstumparameter).  Unterschreitet die Helligkeit diese Werte nur geringfügig, können die Pflanzen zwar überleben, sich jedoch nicht entwickeln.  Dies ist u.a. für die Bedingungen beim Überwintern von Sommerpflanzen von Bedeutung.

So lauten typische Empfehlungen für gutes Wachsen:

Pflanze

Lichtdauer

 Helligkeit

Anthurium             10 Stunden > 1000 Lux
Begonien 8 bis 10 Stunden bis 2000 Lux

 

Solche  unterschiedlichen Bedingungen sind von allen Pflanzen her bekannt, z.B. bei  Schatten bzw. Sonne liebende Pflanzen.  Auch  auf Änderungen  der  Zeitdauer  der Lichteinwirkung  reagieren Pflanzen empfindlich. So bilden zahlreiche Pflanzen ihre Blütenknospen bei zu- andere bei abnehmender Sonnenscheindauer aus. 

Gleiches Verhalten zeigen Pflanzen auch unter  der Wirkung künstlichen Lichtes - LED Pflanzenlicht.

Bei einem Vergleich der Lichtwirkung der Sonne mit dem einer künstlichen Lichtquelle ist zu berücksichtigen, dass sich die Helligkeit der  Sonne von morgens bis zum Mittag hin erhöht, um am Nachmittag wieder abzunehmen; man spricht vom Tagesgang der Helligkeit. Eine künstliche Lichtquelle wird dagegen meist morgens ein- und abends ausgeschaltet. Bei einem Vergleich ist deshalb ratsam von einer mittleren Helligkeit der Sonneneinstrahlung  auszugehen und ihn als  Vergleichswert  zu verwenden. Der Vergleichswert errechnet sich dann  aus dem mittleren Wert der Helligkeit multipliziert mit der Zeitdauer der Lichteinwirkung.  Dadurch zeigt sich, dass die Helligkeit einer künstlichen Lichtquelle nicht den hohen Wert des Sonnenscheins erreichen muss.  Auch durch die Verlängerung der Einschaltdauer des künstlichen Lichtes kann der Vorteil der höheren Werte der Sonne teilweise  ausgeglichen werden.

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